DIE DIGITALISIERUNG FÜR GRÜNDER

Wer eine Antwort auf die Frage sucht, was die Digitalisierung für Gründer bedeutet, muss zunächst einmal eruieren, welcher Teil der Digitalisierung hier gemeint ist. Die Digitalisierung kann einerseits die Umwandlung von Daten bezeichnen und andererseits auch ein Zeitalter beschreiben, in dem analoge und manuelle Arbeitsweisen immer stärker verdrängt werden.

Das sind die Vorteile der Digitalisierung


1. Die Digitalisierung erleichtert den Alltag.


Daten werden via Knopfdruck verschickt. Das revolutioniert mitunter auch die Personalphilosophie im Betrieb. Durch schnelle Datenverbindungen ist es heute längst nicht mehr nötig, dass alle Mitarbeiter in einer Stadt und an einem Ort gemeinsam arbeiten.

Vorteil: Frisch gegründete Unternehmen strotzen vor Energie und Flexibilität. Die Entwicklungen der Digitalisierung tragen genau diesem Unternehmertum Rechnung. Ein Beispiel: Die fachliche Unterstützung – beispielsweise zur grafischen Ausarbeitung des Corporate Designs – muss längst nicht mehr im selben Büro sitzen oder in derselben Stadt arbeiten. Über den Datenhighway lassen sich Unterlagen schnell austauschen. Bei Gesprächsbedarf hilft die Video-Telefonie.

2. Datenfluss


Die Digitalisierung ermöglicht einen raschen Datenfluss – und offeriert die Möglichkeit, schnell zu reagieren. Ein Beispiel: Natürlich gibt es noch einige, die frühmorgens nicht auf ihre Zeitung am Frühstückstisch verzichten möchten. Allerdings zeigt sich auch in Printmedien eine Umstellung auf das digitale Format, das sogenannte ePaper.

Vorteil: Wer ein regionales Business aufbauen möchte, braucht lokale Nachrichten, um die Marktlage zu kennen. Über Smartphone und Tablet kann gezielt nach diesen Branchennews gesucht werden. Oder noch besser: Wer thematisch relevante Newsletter abonniert, bekommt die wichtigsten Informationen direkt digital geliefert.

3. Kostenersparnis


Die digitale Welt kommt mit einer grossen Kostenersparnis daher, denn diverse Kommunikationskanäle und -foren ermöglichen einen kostengünstigen Austausch – über Kontinente hinweg. Hinzu kommt eine grundsätzlich sehr transparente Form in punkto Preisbildung. Wer vergleicht, kann hier bares Geld sparen.

Vorteil: Wer einst noch viel Geld in internationale Telefonate gesteckt hat, setzt heute auf Internet-Telefonie und die Zeit im Internet wird bequem über die Flatrate abgebucht. Das macht den Gründer-Alltag letztlich auch kalkulierbarer – und an einigen Ausgabepunkten günstiger.

4. Marketing-Budget


Das Marketing-Budget kann durch die Digitalisierung deutlich zielführender eingesetzt werden. Dabei geht es nicht darum, dass es günstiger ist, eine Anzeige im Sozialen Netzwerk zu schalten als in der Printausgabe der Zeitung – vielmehr geht es um die Nachhaltigkeit und auch das Controlling. Eine online ausgespielte Anzeige hat eine deutlich höhere Nutzungsfrequenz. Zudem kann ausgewertet werden, welchen User die Anzeige anspricht.

Vorteil: Die meisten Gründer agieren online. Kaum einer denkt mehr daran, in der Offline-Welt Geld für eine Anzeige aufzuwenden und auch klassische Werbemittel wie Flyer oder dergleichen sind rückläufig. Gründer können das Online Marketing auch deswegen nutzen, weil es ihnen Informationen zu ihrer Zielgruppe liefert.

Das sind die Nachteile der Digitalisierung


1. Ansprechpartner


Der erste Ansprechpartner in Zeiten der Digitalisierung ist das Smartphone oder das Tablet. Diese Entwicklung macht jedoch häufig die persönliche Kommunikation zunichte. Hier müssen Ersatzstrategien gefunden werden.

Nachteil: Natürlich sparen digitale Abläufe einem Gründer zunächst einmal Zeit, weil Kommunikation auch sehr zeitintensiv ist. Sich komplett zurückzuziehen, ist indes nicht zielführend. Regelmässige (Video-)Konferenzen mit Mitarbeitern oder Kunden sind ein Weg, kontrolliert zu kommunizieren. Auch die Teilnahme an Netzwerktreffen ist gut und wichtig, um in der Branche im Gespräch zu bleiben.

2. Risiken


Den Chancen vieler, internetbasierter Kanäle stehen vor allem auch die Risiken des Internets gegenüber. Wer hier zu offenherzig mit den eigenen Daten umgeht, der läuft Gefahr dieser beraubt zu werden. Sicherheitsmassnahmen zu eruieren und gezielt einzusetzen, ist heute wichtiger denn je.

Nachteil: Einen Freelancer zu engagieren, der sich um die Themen Datenschutz und Datensicherheit kümmert, ist sicherlich ein guter Ansatz. Vor Shitstorms, Cybermobbing und anderen Internet-Gefahren kann man sich dadurch allerdings nicht schützen.

Fazit: Die Digitalisierung spielt vielen Gründern in die Karten


Diese Gegenüberstellung liefert ein deutliches Ergebnis: Vier Vorteile stehen zwei Nachteilen gegenüber. Natürlich gibt es auf beiden Seiten noch viele weitere Faktoren, die zu beachten sind. Klar wird jedoch, dass die Digitalisierung der Arbeitsweise vieler Gründer in die Karten spielt.

Flexibilität und Mobilität sind an dieser Stelle enorm wichtig. Kosten werden wenn nicht gespart, dann zumindest umgeschichtet: Weniger Kosten für Infrastruktur (Büro, Lager, etc.) stehen höheren Kosten für Equipment und Sicherheit gegenüber. Experten raten dazu, die analoge Welt nicht komplett zu vergessen, denn bei einem Totalausfall kann es durchaus hilfreich sein, auch ohne digitale Hilfsmittel arbeiten zu können.


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Herausforderungen der Digitalisierung


Vorliebe für Papier. 72 % der Unternehmen befürchten, dass sie ihre Kunden verwirren, die an Papier gewöhnt sind – und für die das digitale Format einen negativen Beigeschmack bezüglich Zuverlässigkeit und Sicherheit haben kann.

Die
rechtliche Unklarheit behindert 53 % der Unternehmen, die nicht wissen, ob ein Versand auf elektronischem Wege rechtmäßig ist oder gar von den Kunden abgelehnt werden kann.

Widerstand gegen Veränderungen räumen 44 % der Unternehmen ein: Der innere Widerstand und der Wunsch, Arbeitsgewohnheiten nicht zu verändern, zählen eher zu den latenten und verborgenen Hindernissen.

Befürchtungen im Hinblick auf die Sicherheit des digitalen Informationsaustausches bilden ebenfalls wichtige Hindernisse auf dem Weg zur Digitalisierung. 34 % der Unternehmen zögern selbst bei reinen B2B-Beziehungen.

Personalmangel wird als weniger hemmend betrachtet, aber immerhin noch von 19 % der Unternehmen angegeben.


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